Diaspora in Deutschland

Die geschätzte Anzahl der in Deutschland lebenden Aserbaidschaner bewegt sich 120.000 und 140.000. Die Mehrzahl von ihnen kommt aus dem Iran und der Türkei eingewandert. Registriert im Konsulat der Botschaft sind rund 4000 Staatsbürger der Republik Aserbaidschan. Zu den Eingewanderten zählen auch viele Persönlichkeiten, die sich in Wirtschaft, Kultur oder den Künsten einen Namen gemacht haben, z.B. Ahad Rahmanzadeh, Professor der Bonner Universität und Vermittler der deutsch-aserbaidschanischen wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit, Reza Talibi-Daryani, Professor der Kölner-Fachhochschule und Honorarbotschaftsrat der Botschaft, Jazz-Pianistin und -Sängerin Aziza Mustafazade, die Pianistinnen und Musikwissenschaftlerinnen Elnara und Samira Ismailowa sowie der Maler Aschraf Geybatow. 

 Zur Pflege und Verbreitung aserbaidschanischer Kultur in Deutschland tragen neben dem 2004 in Berlin gegründeten Kongress der in Europa lebenden Aserbaidschaner zahlreiche, in den Großstädten beheimatete aserbaidschanische Gesellschaften und Kulturvereine bei: 

Berlin
- Deutsch-Aserbaidschanisches Forum e.V.
- Deutsch-Aserbaidschanischer Kulturverein
- Vereinigung der aserbaidschanischen Akademiker
- Kulturinstitut Nizami Gandschavi
- Verein der deutsch-aserbaidschanischen Freundschaft
- Verein Odlar Yurdu
- Koordinationszentrum für Aserbaidschaner in Deutschland 

Köln 
- Aserbaidschanischer Kulturverein
- Verein der deutsch-aserbaidschanischen Freundschaft 

Stuttgart
- Aserbaidschanischer Kulturverein 

Bochum
- Aserbaidschanischer Akademikerverein 

Nürnberg
- Aserbaidschanisch-Deutscher Freundschaft- und Kulturverein 

Würzburg
- Aserbaidschanischer Kulturverein „Güney"